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Pflanzenbau

Ackerkulturen, Futterbau, Gemüsebau und Biodiversität.

Ackerkulturen

Auf den Ackerflächen bauen wir diverse Kulturen an. Der Raps wird für die Ölgewinnung angebaut, die Gerste als Futter verkauft und der Weizen für die menschliche Ernährung produziert. Diese Kulturen liefern uns zudem Stroh, welches wir als Einstreu für unsere Tiere verwenden. Des Weiteren bauen wir die Hackfrucht Mais an, welche das Grundfuttermittel für unsere eigenen Tiere ist.

Futterbau

Rund die Hälfte unserer Flächen sind Naturwiesen. Dies sind Standorte, auf denen wir keinen Ackerbau betreiben können. Damit dieses wertvolle Futter trotzdem verwertet werden kann, ernten wir es für die Pferde. Zusätzlich zu den Naturwiesen säen wir im Tal Kunstwiesen als Zwischenfutter an. So stellen wir sicher, dass die Ackerflächen auch über den Winter bewachsen sind, obwohl die Hauptkultur zum Teil erst im Frühling gesät wird. Zudem können wir so wertvolles Futter für unsere Grossviehmast ernten und im gleichen Jahr auf derselben Fläche noch eine weitere Kultur ansäen und ernten.

Gemüsebau

Neben den typischen Ackerkulturen wächst auf unseren Flächen auch Gemüse. So bauen wir Karotten, Spinat und Zwiebeln an. Die Qualitätsanforderungen für das Gemüse sind sehr hoch und die Kulturen sind sehr anfällig. Deshalb werden in diesen Kulturen mehr Pflanzenschutzmittel benötigt. Nur so kann die Ernährungssicherheit der Schweiz sichergestellt werden.

Biodiversität

Wie es in der Schweiz üblich ist, sorgen auch wir für eine hohe Biodiversität in unserer Region. So wird auf einem Teil der Ackerfläche ein Nützlingsstreifen gesät sowie ein Teil als Brache für einige Jahre komplett stillgelegt. Zudem wird ein Grossteil unserer Naturwiesen später gemäht und bewusst eine Teilfläche stehengelassen, damit die Pflanzenvielfalt bestehen bleibt und Kleintiere sowie Insekten einen Lebensraum haben. So sind rund 20 % unserer Betriebsflächen sogenannte Biodiversitätsförderflächen, womit wir eine gute Mischung zwischen Umweltschutz und Produktion von Nahrungsmitteln für die Ernährungssicherheit der Schweiz erreichen.

Kontakt

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